Stanzschrotte intralogistisch bewegen, verdichten, komprimieren und bestmöglich verkaufen


Im Rahmen der youneo initiative wurde ein Projekt für eine Firma begleitet, die das Problem hatte, dass Stanzschrotte in großen Mengen nach einem Tiefziehprozess anfielen. Diese wurden in eine Mulde gefördert, das Material schichtete sich im Container auf und der Behälter war insofern bereits nach kurzer Zeit gefüllt. Dies hatte zur Folge, dass man als Unternehmen, das Schrotte noch sinnvollerweise als Wertstoffe zur finanziellen Rückvergütung ansah, viel „Luft“ im Container mit abgefahren hat und nur wenige Tonnen an Material aufgeschichtet im vollen Container lagen.

Die Fracht des Entsorgers fällt vor Rückfahrt des vollen Containers an und beeinflusst somit auch die Höhe der finalen Schrottrückvergütung. Man war sehr stark an regionale Recyclingunternehmen gebunden, die keine weiten Strecken fahren mussten und somit einen besseren Preis bieten konnten. Deutlich besser als z.B. ein Rückkaufunternehmen aus Tschechien oder Holland etc.

Soweit die Problemstellung.

Sollten Sie betrieblich ähnliche Herausforderungen haben, können wir folgenden Lösungsweg zum Überdenken als Impuls in diesem Blogbeitrag anbieten:

  • Fördern Sie das Material nicht mit kleinen Mulden und einem Stapler in eine große Mulde, sondern fördern Sie über ein Förderband direkt in die Großmulde.
  • Alternativ fördert auch ein Luftdruck-Airmove-System die Schrotte direkt in eine große Mulde.
  • Alternativ fördert ein solches Airmove-System auch direkt eine sog. Brikettieranlage bzw. Brikettierpresse, die z.B. 1qm Stanzschrott in ein kleines Brikett umwandelt (Vorteil: Ziehöle werden zu Großteilen abgesondert).
  • Die Brikettieranlage kann am Ende z.B. die Briketteinheiten direkt in einen anderen Container zur Abholung befördern.
  • Alternativ kann am Ende einer Brikettieranlage auch ein System nachgelagert aktiviert werden, das z.B. mit Füllmengensensor eine 4-fache Big Bag Station befüllt

Wie Sie sehen, gibt es hier zahlreiche Ansätze und viel Potenzial, um das „Beste“ aus den Schrotten herauszuholen, eine hohe Automatisierung und Komprimierung zu gewährleisten und im Umkehrschluss als Unternehmen auch einen passablen und attraktiven Rückerlös aus den Schrotten zu erzielen. Dieses minimiert indirekt Ihre Rohstoffkosten und macht sich in Anteilen wettbewerbsfähiger und ggf. auch agiler im Vergleich zu Konkurrenzbetrieben Ihrer Branche.

Beispiellieferanten für Anlagen, Beratung und Peripherie:

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der individuellen Umsetzung Ihres Unternehmensprojektes – In diesem o.g. Sektor steckt jedoch i.d.R. sehr viel Potenzial im Bereich des Prozess- und Kostenmanagements.