Motivation – Beweggründe, Stellschrauben und reale Betrachtungen


Motivation? Motivation!
Was bewegt uns, was bewegt Sie, was bewegt mich?
Die Frage ist einfach klingend, doch kennen Sie Ihr “Warum”?

Was ist Motivation, wenn man es nüchtern betrachtet? Motivation ist der Antrieb, Motivationen sind die Beweggründe, die Handlungsüberzeugungen und der Spirit des eigentlichen “inneren Masterplans”.

Noch einfacher?
Motivation ist, was ich liebe – die Sehnsucht nach einem hohen Ziel. Ein hohes Ziel ist in der Regel allerdings weder für namhafte Unternehmen noch für leistungsstarke Mitarbeiter/Arbeitnehmer das reine Gehalt. Anerkennung, Respekt, ordentlicher Umgang, transparenter Sinn, faire Leitungs-und Leistungsmotive, Kongruenz und Vorbildfunktionen, Entwicklungschancen (fachlich, persönlich) und vieles mehr.

Das “Warum”, das “Wie” und das “Wo” sind entscheidende Größen in der Betrachtung. Geld, Gehalt und Materielles alleine sind nur ganz selten der primäre Grund für einen Stellenwechsel, weder für den aktiven, noch für den passiven Wechsel. Also unabhängig davon, ob ich gerade zum neuen Job “komme” oder beim alten Arbeitgeber “gehe”. Dennoch bleibt es bequem davon auszugehen, dass gute Mitarbeiter nur gehen, weil woanders mehr Geld bezahlt wird. Diese Aussage von einem Vorgesetzten bedeutet in vielen Fällen nur eine gewisse “Denkfaulheit” und fehlende Freude an Selbstreflexion. Warum? Weil es einfacher ist und schnell und bequem in eine immaterielle “Denkschublade” passt. Frei nach dem Motto “so bin ich nicht schuld…”. Menschlich ist es, so zu denken, aber nicht sinnvoll und nicht zielführend.

Ein amüsanter Denkanschub lautet, dass viele Menschen bzgl. des materiellen Konsums wie folgt vorgehen:

“Sie kaufen, was sie nicht brauchen,
von Geld, was sie nicht haben,
um Menschen zu beeindrucken,
die sie eigentlich gar nicht mögen …”

Jeder Mensch, der erkannt hat, dass der reine materielle Konsum alleine nicht befriedigend ist, hat seine Handlungsmaxime in der Regel mehrfach im Leben konstruktiv kritisch hinterfragt.

Was mache ich, warum mache ich es, wie mache ich es und wo will ich es tun? Jeder motivierte Mensch möchte gesehen, erkannt und respektiert werden. Eine authentische Bedeutung haben und einen tiefen Sinn im eigenen Wirken verspüren. Zu spirituell? Im Ansatz ist es tatsächlich auch spirituell, allerdings ist es auch schwer, sich selbst innerlich “zu verkaufen”, dass man nicht das im Leben finden möchte, was einen Menschen erfüllt, erfreut und sinnstiftend ist. Zu tun, was man liebt, zu defokussieren, was man ablehnt oder sogar hasst.

Wieder wirtschaftlicher betrachtet ist genau dies der Antrieb, die Motivation, die Wirkkraft von Menschen, von Kolleginnen/Kollegen, von Mitarbeitern und auch von Lieferantenpartnern.

Machen Sie doch mal einen kleinen Test … einverstanden?

Beschreiben Sie Ihr Leben kurz und jetzt mit nur einem Wort! Dabei sollte man sehr ehrlich zu sich selbst sein.

Oft kommt hierbei auf die Schnelle und tief aus dem Inneren heraus:

  • Stress
  • Druck
  • Hetze
  • Schwere
  • “Müssen”
  • Später
  • Zeitdruck
  • Verpflichtungen
  • Nöte
  • Sorgen
  • Angst
  • Neid
  • Vergleich

Leider nur selten:

  • Fülle
  • Freude
  • Glück
  • Liebe
  • Leichtigkeit
  • Sinn
  • Freunde
  • Verbundenheit
  • Jetzt und Hier
  • Wollen
  • Tiefe
  • Erfüllung

Und natürlich ist es auch wahr, dass nicht jeder Tag nur “sonnig” sein kann. Dennoch sollte das Ziel sein, viele “sonnige” Tage im Leben zu genießen. Jeder zusätzliche Sonnentag ist ein Gewinn. Mit jedem weiteren Tag, an dem Sie tun, was sie lieben und wollen, werden Sie mehr und mehr Sinn, Leichtigkeit und Freude in Ihr Leben ziehen.

Genau dies wird sich auf Ihre Dynamik, Ausstrahlung und Motivation auswirken. Investieren Sie in sich selbst, seien Sie sich selbst ein guter Freund und finden Sie bitte Ihr “Was, Wie und Warum”.

Herzliche Grüße aus Melle
Christian Flick