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„Never change a loosing system“ oder „Menschsein zulassen“?


Der Alltag ist oft turbulent, auch im Job. Erfahrungen aus der Vergangenheit spielen bewusst und manchmal auch unbewusst in unserem menschlichen Wirken eine signifikante Rolle.

Auch Führungsrollen wollen gelernt sein, die Qualität zu führen natürlich ebenso.

In manchen Besetzungen sind die fachliche Komponenten sehr gut, aber die menschlichen Seiten wiederum sehr “verkümmert.” Hat somit ein Vorgesetzter einen schlechten Selbstbezug, so führt er auch nicht gut. Es gibt allseitig i.d.R. nur Verlierer und Motivation im Team wird zur Mangelware. Die Leistung sinkt, der Bezug zum Unternehmen ebenso. Fazit: Qualitätsverlust in der Arbeit und vieles mehr.

Dabei ist es nicht schwer, generelle Regeln für eine gewisse Menschlichkeit zu definieren.

Diese sollten beispielhaft aus den folgenden Bausteinen bestehen und dann sowohl im Privat- als auch Berufsleben verankert werden:

  1. Wir akzeptieren unseren Geist und Körper: Wir wissen, was wir vorfinden, wir tragen Verantwortung hierfür und stellen die eigenen Weichen.
  1. Wir nutzen Lektionen, erkennen diese und sehen darin Chancen, zu wachsen.
  1. Wir verabschieden uns von einem klassischen Fehlerdenken. Anderer Ansatz: Es gibt Möglichkeiten zu lernen.
  1. Wir ziehen Lektionen in unser Leben, bis wir verstanden haben, warum uns diese begegnen.
  1. Wir wissen, dass ein genereller Lernprozess nie vollständig in aller Breite abgeschlossen ist, es gibt stetige Entwicklungschancen.
  1. Wir wissen, dass eine Problemverschiebung nur eine kurzfristige Möglichkeit ist. Ein „unreflektiertes Dort“ ist nicht besser als ein Jetzt und Hier.
  1. Wir erkennen, was und warum wir Dinge an anderen Menschen ablehnen, wir reflektieren, analysieren und realisieren.
  1. Wir wissen, dass wir unser Leben selbst steuern und lenken können. Die Werkzeuge sind vorhanden, das Kreieren muss von uns selbst erfolgen.
  1. Wir geben Vertrauen und erhalten Vertrauen, wir finden Antworten in uns selbst und bleiben auch bei uns selbst.
  1. Wir werden erkennen, dass wir stetig lernen müssen, weil die Vergesslichkeit schneller läuft als die Aufnahme von neuen Erkenntnissen.