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Einkaufsstrategien aus der Industrie auch im Krankenhaus effektiv einsetzen


In der Industrie beschaffen Einkäufer nicht einfach, was die Ingenieure aus Produktion und Entwicklung bestellen. Sie analysieren Produkte, sondieren den Markt und ermutigen Lieferanten, neue Lösungen zu entwickeln. Kliniken können diese sogenannten technischen Hebel nutzen, um Sachkosten zu sparen.

Bei der Neubewertung der Fallpauschalen im Krankenhausstrukturgesetz schnitten die Sachkosten schlecht ab – für sie steht jetzt weniger Geld zur Verfügung. Um die Patienten auch mit gekürzten Mitteln bestmöglich zu versorgen und dabei solide zu wirtschaften, lohnt sich für Kliniken ein Blick auf Methoden der Industrie: Dort arbeiten Einkäufer mit sogenannten technischen Hebeln, um optimale Artikel zum besten Preis zu beschaffen. Zusätzlich machen sich Unternehmen gezielt das Innovationspotenzial ihrer Lieferanten zunutze.

Der Krankenhauseinkauf funktioniert dagegen oft anders: Er beschafft, was führende Ärzte und die Pflegeleitungen der Fachbereiche bestellen. Häufig wird dabei auf bewährte Produkte bekannter Hersteller zurückgegriffen. Dieses sicherheitsorientierte Handeln ist nachvollziehbar, da es um Gesundheit und Lebensqualität der Patienten geht. Es kann jedoch zu erhöhten Preisen und zum Einsatz überspezifizierter Produkte führen, die teurer sind als notwendig. Genau hier gilt es den Fokus anzusetzen, wenn man gezielt Einkaufskosten einsparen und reduzieren möchte.

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